Ethnographie

 

Norbert Schröer, Volker Hinnenkamp, Simone Kreher, Angelika Poferl (Hrsg.)

Lebenswelt und Ethnographie

 Mit Beiträgen von:

Thomas Beer, Thorsten Benkel, Richard Bettmann, Tobias Boll, Heinrich Bollinger, Achim Brosziewski, Thomas Samuel Eberle, Paul Eisewicht, Verena Foth, Tilo Grenz, Henny Annette Grewe, René Gründer, Ansgar Herkenrath, Maud Hietzge, Volker Hinnenkamp, Ronald Hitzler, Anne Honer, Christine Keller, Hubert Knoblauch, Simone Kreher, Alexa Maria Kunz, Gudrun Lachenmann, Ulrich Leifeld, Andrea Leipold, Diana Lengersdorf, Beate Littig, Christoph Maeder, Eva Marr, Frank Mücher, Werner Nothdurft, Berthold Oelze, Michaela Pfadenhauer, Angelika Poferl, Verena Rebitzke Eberle, Bernd Rebstein, Jo Reichertz, Elisabeth Schilling, Werner Schneider, Bernt Schnettler, Norbert Schröer, Anandita Sharma, Hans-Georg Soeffner, Johanna Trautner, Lisa Zens, Dariuš Zifonun, Almut Zwengel

Die 3. Fuldaer Feldarbeitstage standen ganz im Zeichen der von Anne Honer entwickelten Lebensweltanalytischen Ethnographie. Anne Honer hat die Lebensweltanalytische Ethnographie als einen Forschungsansatz im Rahmen der Hermeneutischen Wissenssoziologie etabliert. Ihr Konzept versteht sich als Antwort auf die Frage, mit welchen Verfahren, besser: aus welcher Haltung heraus die Sozialforscherin ihren Forschungsgegenstand möglichst adäquat erfassen und das heißt, eine Binnenperspektive einnehmen kann. Mit ihrer Forderung einer existentiellen Mitgliedschaft erinnert sie die stärker beobachtend verfahrende Ethnographie an die für die soziale Wirklichkeit konstitutive Leistung von subjektiven Sinnsetzungsprozessen. Zugleich hält sie den stärker auswertungsorientierten hermeneutischen Sozialwissenschaftlerinnen die Bedingungen einer adäquaten Rekonstruktion der subjektiven Sinnsetzungsprozesse bei der verstehenden Textanalyse vor. Am 30. März 2011 beging Anne Honer ihren 60. Geburtstag. Die Fachbereiche „Sozial- und Kulturwissenschaften“ und „Pflege und Gesundheit“ der Hochschule Fulda sowie die Sektionen „Wissenssoziologie“ und „Professionssoziologie“ in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie haben im Juni zu Ehren von Anne Honer die Ausrichtung der von ihr ins Leben gerufenen „Fuldaer Feldarbeitstage“ übernommen. In dreiunddreißig Vorträgen wurden zentrale Fragen der sozialwissenschaftlichen Ethnographie mit engerem oder weiterem Bezug zur Lebensweltanalytischen Ethnographie erörtert. Die Herausgeber des vorliegenden Bandes haben es übernommen, diese für die sozialwissenschaftliche Ethnographie ungemein anregende und facettenreiche Tagung zu dokumentieren.

492 Seiten, 33,99 Euro, 978-3-939556-33-6

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Angelika Poferl, Jo Reichertz (Hrsg.)

Wege ins Feld

Methodologische Aspekte des Feldzugangs

Vor jeder Forschung im Feld steht erst einmal der Zugang zum Feld. Aber der Feldzugang ist nicht nur ein Problem, das praktisch gelöst und später reflektiert werden muss, sondern er eröffnet gerade in der sozialwissenschaftlichen Forschung auch eine große Chance, etwas Wichtiges über die Besonderheiten des Feldes zu erfahren – wird doch in der Logik der Zugangswege zum Feld vieles von der Logik des Feldes sichtbar. In dem vorliegenden Band werden einerseits praktische, methodische und ethische Fragen des Feldzugangs diskutiert, andererseits wird aber auch gezeigt, wie der Feldzugang bereits für die Analyse des Feldes genutzt werden kann.

404 Seiten, 33,99 Euro, 978-3-939556-47-3

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